#6

خود تشکیلاتی و فعالیت فمینیستی با موضوعیت مهاجرت

کنفرانس | وقتی به آلمان آمدم | اکتبر ۲۰۱۷ | برلین

پنل شش: مسیر خودسازماندهی و همکاری متقابل: زنانی با تجربه ی تشکیلاتی و سازماندهی، مراحل و چگونگی ایجاد فضا برای همکاری نسل ها ی گوناگون را تشریح میکنند

عکس‌های میز‌گرد

سخنرانان و مجری

اطلاعات درباره ی سخنران ها تنها به زبان آلمانی و انگلیسی موجود است

Gülşen Aktaş widmet ihr Leben dem politischem Aktivismus und der Frauenarbeit in Deutschland. Geboren in Dersim, wurde sie Grundschullehrerin in der Provinz Diyarbakır. Im Alter von 20 Jahren folgte Gülşen ihrer Mutter Şirin nach Deutschland, studierte Politikwissenschaft und arbeitete in einem der ersten Frauenhäuser in Berlin und war bei verschiedenen Immigranten- und Frauenprojekte tätig. Sie war aktives Mitglied von Schabbeskreis und war und ist in verschiedenen Frauengruppen vernetzt. Seit 2007 ist sie Leiterin von HUZUR, der ersten interkulturelle Freizeitstätte in Berlin, die von SeniorInnen aus ca. 30 Ländern frequentiert wird.

Gülşen Aktaş widmet ihr Leben dem politischem Aktivismus und der Frauenarbeit in Deutschland. Geboren in Dersim, wurde sie Grundschullehrerin in der Provinz Diyarbakır. Im Alter von 20 Jahren folgte Gülşen ihrer Mutter Şirin nach Deutschland, studierte Politikwissenschaft und arbeitete in einem der ersten Frauenhäuser in Berlin und war bei verschiedenen Immigranten- und Frauenprojekte tätig. Sie war aktives Mitglied von Schabbeskreis und war und ist in verschiedenen Frauengruppen vernetzt. Seit 2007 ist sie Leiterin von HUZUR, der ersten interkulturelle Freizeitstätte in Berlin, die von SeniorInnen aus ca. 30 Ländern frequentiert wird.

Kook-Nam Cho-Ruwwe wurde am 30. November 1948 in Kimcheon, Südkorea geboren und hat, bevor sie 1970 als Arbeitsmigrantin nach Deutschland kam, ihre Berufsausbildung als Krankenschwester absolviert. Über 40 Jahren war sie in verschiedenen medizinischen und pflegerischen Einrichtungen erwerbstätig. Sie ist Gründungsmitglied der koreanischen Frauengruppe in Deutschland und Vorstandsvorsitzende im Dachverband der Migrantinnenorganisationen (DaMigra e.V.). Sie beschäftigt sich mit Themen wie dem Pflegenotstand in Deutschland seit Ende der 1950er Jahre, der Anwerbung asiatischer Krankenschwestern aus Indien, den Philippinen und Korea und der Zwangsrückkehr asiatischer Krankenschwestern in ihre Herkunftsländer. Dabei organisiert sie verschiedene Widerstandsaktionen und hat für unkündbare Bleibe- und Arbeitsrechte in den Verwaltungsvorschriften zum Ausländergesetz gekämpft.

Kook-Nam Cho-Ruwwe was born on the 30th November 1948 in Kimcheon, South Korea. She completed her vocational training as a nurse before coming to Germany in 1970, after which she worked in various medical and nursing facilities for over 40 years. She is a founding member of the Korean Women’s Group in Germany and chairwoman of the umbrella organization of female migrant organizations (DaMigra e.V.). She is concerned with issues such as the shortage of nurses in Germany since the end of the 1950s, the recruitment of Asian nurses from India, the Philippines and Korea, and the forced return of Asian nurses to their countries of origin. As well as working on these topics, she has organised various resistance campaigns and has fought for irredeemable residence and workers‘ rights to be inscribed in German immigration law.

Seher Yeter wurde 1971 in Erzincan geboren. Sie zog im Alter von vier Jahren mit ihrer Familie nach Istanbul. Sie absolvierte die Grund- und Sekundarschule und zur Hälfte die Hochschule. Dann begann sie in der Textilindustrie in der Qualitätskontrolle zu arbeiten. Neben der Arbeit in der Textilindustrie setzte sie sich aktiv für den Frauenkampf, für Frauenrechte und Frauenfreiheit ein. Um sich in diesem Bereich fortzubilden, lernte sie von den Erfahrungen der Frauen in ihrem Land und anderen Teilen der Welt zu lernen. Sie lebt seit 17 Jahren in Deutschland und arbeitet hier weiterhin als Teil des Kampfes zur Befreiung der Frau. Sie ist aktiv im Verein Sozialistischer Frauen (SKB) und macht aufmerksam auf die Wichtigkeit des internationalistischen Frauenkampfes.

Seher Yeter was born in 1971 in Erzincan. She moved to Istanbul with her family when she was 4. She went to primary and secondary school, and completed half of high school. Then she started to work in quality control in the textile industry where she worked for a long time. Besides her work in textile factories, she was active working for the women's struggle, women's rights and women's freedom. In order to gain more knowledge in these topics, she learned to learn from the experiences, lives and struggles of the women in her country and the women in other parts of the world. She has been living in Germany for 17 years and she a part of the women's liberation struggle in Germany. She is active in the Socialist Women Association (SKB) and draws attention to the importance of the cause for the Internationalist women's struggle.

Saboura M. Naqshband studierte Arabistik, Politikwissenschaft und Sozial- und Kulturanthropologie in London, Kairo und Berlin. In Berlin und bundesweit ist sie als Antidiskriminierungs- und Empowerment-Trainerin tätig, darunter für Gladt e.V., Verein für LSBTI*Q-Geflüchtete und Migrant*innen, und als Übersetzerin für w_orten und meer gmbh (Verlag für antidiskriminierendes Handeln). Sie arbeitet v. a. zu den Themen (anti-muslimischer) Rassismus, Muslimischer Feminismus und Religion, Gender und Sexualität. Außerdem engagiert sie sich global in intersektionalen, feministischen Bündnissen und für die südasiatische Diaspora in Europa. Sie ist als Projektreferentin bei DaMigra für die Bereiche Projektmanagement, Vernetzung mit MSOs und Networking zuständig.

Saboura M. Naqshband studied Arabic Studies, Political Sciences and Social- and Cultural Anthropology in London, Kairo and Berlin. In Berlin and throughout Germany she works as an anti-discrimination and empowerment trainer, e.g. for Gladt e.V., association for LGBTI* refugees and migrants and as a translator for w_orten und meer gmbh [w_ords and sea corporation], an anti-discriminatory action publisher. She works particularly on topics such as (anti-Muslim) racism, Muslim feminism and religion, gender and sexuality. Moreover, she is active worldwide in intersectional feminist alliances and in the South Asian diaspora in Europe. As a project consultant at DaMigra she is responsible for the areas of project management, connecting with MSOs and networking.

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درباره کنفرانسوقتی به آلمان آمدم

در اکتبر ۲۰۱۷ فضای زنان بین‌‌الملل (International Womenspace) کنفرانسی دو روزه را همراه با شش پنل برگزار کرد که به تجربه‌ی زنان مهاجر در آلمان پرداخت: زنانی که به عنوان کارگر مهمان به آلمان غربی آمدند، آنهایی که به عنوان کارگر قراردادی به آلمان شرقی رفتند، آنهایی که به عنوان پناهنده و مهاجر به آلمان متحد آمدند و یا زنان آلمانی که در معرض راسیسم (نژادپرستی) قرار گرفته‌اند. سخنران‌های این سمینار درباره تجربیاتشان از آمدن به آلمان و ساکن‌شدن در این کشور و نیز کارکردن و سازماندهی‌کردن در آن گفتند. ما بر آن بودیم تا دانش نسل‌های متعدد مهاجران را در چشم‌اندازی تاریخی ببینیم و فضایی را بیافرینیم که در آن بتوانیم به مبادله‌ی تجربیات فردی و جمعی خود بپردازیم تا از این طریق ایده‌های کاذبی را باطل اعلام کنیم که زنان مهاجر را قربانی می‌پندارند؛ زنان مهاجری که صدایشان در آلمان اغلب به خاطر نژاد پرستی، دیگری‌هراسی و جنسیت زدگی ناشنیده می‌ماند. ما می‌خواستیم روایت جریان غالب را باطل اعلام کنیم. ما تنها بر مسائلی تمرکز نکردیم که زنان مهاجر و پناهجو و نیز زنان آلمانی در معرض نژادپرستی با آنها رویارو می‌شوند. ما به علاوه شکل‌های گوناگون و متعدد مقاومت زنان را برجسته کردیم: مقاومت در محل کار، در جامعه و یا علیه سرکوب نهادینه. این یک موفقیت بود! ما بسیار از بازخورد کنفرانس، چه قبل از برگزاری، چه در حین برگزاری و چه بعد از آن، تحت تاثیر قرار گرفتیم. در هر روز کنفرانس بیش از ۲۵۰ زن گردهم آمدند، تجربیاتشان را درباره مبارزات سیاسی و مقاومت در آلمان با هم به اشتراک گذاشتند، از داستانهای نسل‌های مختلف در آلمان غربی، شرقی، و آلمان متحد آموختند، با هم آشنا شدند و به مبادله اطلاعات پرداختند. این با وجود مشکلات زبانی، به لطف ترجمه همزمان به شش زبان: آلمانی، انگلیسی، عربی، فارسی، ترکی، و ویتنامی، محقق شد. یک محیط باز و پر از اتحاد ایجاد شد که سخنرانان و شرکت‌کنندگان بتوانند آزادانه از تجربیات شخصیشان صحبت کنند. بازخوردهای شرکت‌کنندگان نشان داد که برگزاری چنین کنفرانسی لازم بوده و نیاز به ادامه تبادل اطلاعات و تجربه‌ها، حرکت‌های سیاسی و تشکیل شبکه‌های اجتماعی وجود دارد. ما به این کنفرانس به عنوان یک نقطه آغاز نگاه می‌کنیم و بی‌صبرانه منتظر قدمهای بعدی هستیم...

عکس‌های کنفرانس / روز دوم