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Berlin, 25. November 2015

IN UNSEREN EIGENEN WORTEN
Geflüchtete Frauen in Deutschland erzählen von ihren Erfahrungen

Wir – die Aktivistinnen vom International Women Space (IWS) – hatten es uns 2013 als Aufgabe gesetzt, die Lebensgeschichten von geflüchteten Frauen in Deutschland zu dokumentieren. Wir näherten uns dem Projekt mit Hilfe der lateinamerikanischen Tradition der Testimonal-Literatur an – dabei immer mit dem Blick darauf, die Stimme der Stimmlosen zu verstärken.

Im Gegensatz zum konventionellen Schreiben über koloniale Situationen, welches in den Zentren der globalen Macht und in der Nähe des Scheitelpunkt des Klassengegensatzes stattfindet, werden die Werke der Testimonal-Literatur von den Subalternen an der Peripherie oder den Rändern der kolonialen Situation geschrieben. Das bedeutet, dass die Ränder des Imperiums nun “zurückschreiben”, um in einem überfälligen Versuch den westlichen Kanon und dessen Version von “Wahrheit” zu korrigieren. George Yuidice hat die Testimonial-Literatur als authentisches Narrativ definiert, welches von der Zeugin erzählt wird, die aus der Dringlichkeit der Situation (wie z.B. Krieg, Unterdrückung, Revolution, usw.) heraus spricht.” Voices for the Voiceless

Zwei Jahre nachdem sich viele über ihre Geschichten miteinander ausgetauscht haben und viele Frauen kollektiv an diesem Projekt gearbeitet haben, freut sich der IWS die Veröffentlichung von IN UNSEREN EIGENEN WORTEN bekannt geben zu können. Das Buch enthält Text von und über Frauen und beinhaltet zehn Testimonials von geflüchteten Frauen in Deutschland: Frauen, die migrieren hätten können, aber denen keine Visa ausgestellt wurden. Frauen, die in ihren eigenen Regionen zu Geflüchteten wurden, bevor sie versuchten über die tödlichen Routen nach Europa zu kommen. Frauen, die vor Krieg, Armut und Umweltkatastrophen fliehen, welche durch die Gier von Unternehmen erzeugt werden; Frauen, die der Verfolgung entfliehen müssen, da sie nicht dem Geschlecht entsprechen, welches ihnen bei ihrer Geburt zugeteilt wurde. Frauen, die vor ihren eigenen Familien weglaufen müssen, da sie nicht die durch das Patriarchat verursachte häusliche Gewalt akzeptieren.

IN UNSEREN EIGENEN WORTEN dokumentiert mutige Frauen, die gegen schwierige Realitäten gekämpft haben, wir sind sicher, das wird uns alle in unserem Kampf für Emanzipation inspirieren. Die Wahl des Veröffentlichungsdatum, der 25. November geschieht nicht zufällig – es ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Gewalt, insbesondere gegen Frauen und aufgrund von geschlechtsbezogener Verfolgung, sowie die Möglichkeiten, die Frauen finden, um diese Unterdrückungsmechanismen zu überleben sind die gemeinsamen Themen der Lebenserfahrungen, die in diesem Buch aufgezeigt werden. Eine der Hauptforderungen des IWS ist es, dass Frauen das Recht auf Asyl aufgrund geschlechtsspezifischer Verfolgung zugestanden wird, ohne Angst vor Deportation haben zu müssen.

The International Women Space ist eine feministische, politisch Gruppe, organisiert von Migrantinnen und geflüchteten Frauen in Deutschland. Sie wurde 2012 mit der Besetzung der Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin, Kreuzberg gegründet. IWS fordert dominante Wissensstrukturen heraus und kämpft gegen diskriminierende Politiken und Praktiken, die der Emanzipation von geflüchteten Frauen, Migrantinnen und allen Frauen entgegen stehen.

Pressemitteilung als PDF

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